KiMuTH intern

Das Team

Silke Schwarz, Sopran

 

Die Sängerin, Musik­pädagogin und Bildungs­wissen­schaftlerin (M.A.) war von 2005-2012 Solistin am Theater Heidel­berg. Gast­spiele führten sie zu bedeutenden Musik­festivals (u.a. Bodensee­festival, Rheingau-Musik­festival, Schleswig-Holstein-Musik­festival und Heidel­berger Frühling) sowie nach Japan, Polen, Russland, Frankreich, Spanien, Österreich, in die Schweiz und Türkei. Sie erhielt zahlreiche Aus­zeichnungen (u.a. Euro­päischen Kultur­förder­preis, „Gustav-Scheck-Preis“ der Commerz­bank-Stiftung, Bundes­wett­bewerb Gesang, 52. ARD-Wett­bewerb). Ihr wissen­schaft­licher und päda­gogischer Schwer­punkt liegt auf den Berei­chen „Musik, Bewegung und Sprache“, „Präsen­tations- und Auf­tritts­techniken“ und „Mental­training“. Silke Schwarz lehrt u.a. an der SRH Hoch­schule Heidel­berg und der Päda­gogischen Hoch­schule Heidel­berg. Silke Schwarz ist Grün­dungs­mitglied und erste Vor­sitz­ende des KiMuTH. Sie wirkte in allen bisherigen Projekten des KiMuTH mit. Weitere Informationen finden sie auf www.silkeschwarz.de

 

Silke Schwarz
Nelly Danker
Nelly Danker, Regisseurin

 

Nelly Danker stammt aus einer deutsch-japanischen Musiker-Familie. Sie insze­nierte u. a. in Stuttgart, Hamburg, Luzern, Heidel­berg, Frankfurt, Karls­ruhe, Osaka, in Berlin (mit den Berliner Phil­harmo­nikern) und Baden-Baden.
Nelly Danker studierte Musikt­heater­regie an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Als per­sön­liche Mit­arbeit­erin von Hans Neuen­fels arbeitete sie an vielen deutschen Bühnen und Festivals.
Nelly Danker erhielt Stipendien der Akademie Musik­theater heute und der Akademie Schloss Soli­tude. Ihre Produk­­tion der Familien­oper „Robin Hood“ von F. Schwemmer am Badischen Staats­theater Karls­ruhe wurde zum „Ausge­zeichneten Ort im Land der Ideen“ er­nannt; ihre Insze­nierung der „Zauber­flöte“ in Osaka (Japan) wurde mit dem Yoshio-Sagawa-Musik­preis ausge­zeich­net.
Seit 2015 leitet sie Musik­theater­kurse für Kinder bei den Pfalzbau-Bühnen Ludwigs­hafen und ist Dozentin an der SRH Hoch­schule Heidel­berg.
Nelly Danker ist Gründungs­mitglied und zweite Vor­sitzende des KiMuTH und er­arbei­tete alle bis­herigen Kinder-Musiktheater-Pro­jekte von KiMuTH. 

Katharina Sellschopp-Meister, Sopran

 

Katharina Sellschopp-Meister ist Preis­trägerin inter­nationaler Gesangs­wett­bewerbe und war während ihres Studiums an der Musik­hoch­schule Hamburg (Prof. Ingrid Kremling) Stipen­diatin der Studien­stiftung des deutschen Volkes. Noch vor ihrem Konzert­examen debü­tierte sie u.a. als Susanna in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und als Pamina in Mozarts „Die Zauber­flöte“. Gast­engage­ments führten sie zunächst ans Theater Erfurt und die Opern­fest­spiele Heiden­heim, später u.a. an die Staats­oper Hamburg. Dem Heidel­berger Publikum ist sie besonders durch ihre Lieder­abende bekannt, in denen sie sich einem breiten Reper­toire widmet, das bis zu Bernstein, Mussorgski und zeit­genös­sischen Kompo­nisten reicht. Als Solistin sang sie zahl­reiche Ora­torien von Bach, Händel und Mozart u a. im Salz­burger Dom, in den Hamburger Haupt­kirchen St. Michaelis und St. Jakobi sowie im Wiener Konzert­haus. Zu ihren Partnern zählen die Radio-Phil­har­monie des NDR Hannover und das Radio-Symphonie­orchester Wien. Als Diplom-Gesangs­pädagogin engagiert sie sich seit Jahren in der musi­kalischen Arbeit mit Kindern und Jugend­lichen. Katharina Sellschopp-Meister wirkte bei „Finia will fort“ mit.

K. Sellschopp-Meister
Silke Schwarz
Johannes Vogt, Lautenist

 

Johannes Vogt studierte Klassische Gitarre und Musik­wissenschaft in Heidel­berg,  an­schließend Laute und Klassische Gitarre bei Prof. Tadashi Sasaki in Aachen. Danach spezia­li­sierte er sich auf Lauten, Theorben und his­torische Gitarren. - Konzerte und CD-Produk­tionen in kleinen Be­setz­ungen mit Musik aus Mittel­alter, Renais­sance, Barock und Klassik sowie mit impro­visier­ter Musik in ver­schiedenen Ensembles zwischen Jazz und "Welt­musik" – General­baß­spiel in barocken Musik­formen von Kammer­konzer­ten bis zu Ora­torien - Mit­wirkung bei Barock­opern als Lautenist und bei modernen Opern als E-Gitarrist - Unter­richts­tätigkeit, darunter ein Lehr­auf­trag für Laute und General­baß­spiel an der Musik­hoch­schule Heidel­berg-Mann­heim von 1992-1999, sowie ein Lehr­auf­trag für Gitarre an der Fach­hoch­schule für Musik­therapie Heidel­berg von 1998 bis 2001. Johannes Vogt wirkte bei allen Musiktheater-Produktionen des KiMuTH mit. 

 

Ingeborg von Zadow, Theaterautorin

 

Ingeborg von Zadow ist Theater­autorin und Über­setzerin englisch­sprachiger Dra­matik. Sie wuchs zwei­sprachig in Deutsch­land, USA und Belgien auf und schloss ihr Studium der Ange­wandten Theater­wissen­schaft in Gießen mit einem Master of Arts in Theater an der State Uni­versity of New York in Bing­hamton, USA, ab. Seit 1993 gibt es zahl­reiche Ins­zenierungen ihrer Theater­stücke auf deutschen und aus­ländischen Bühnen, Über­setzungen liegen in zehn Sprachen vor. Ingeborg von Zadow erhielt den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin, ein Ful­bright Stipen­dium und das Jahres­stipen­dium der Kunst­stiftung Baden-Württem­berg. Sie war für den Mül­heimer Kinder­stücke­preis nominiert und mehr­fach auf der Aus­wahl­liste für den Deutschen Kinder­theater­preis. Am Jungen National­theater Mann­heim, Schnawwl, läuft zur Zeit ihr The­ater­stück „Haus Blaues Wunder“ in der Regie von Marcelo Diaz. Ingeborg von Zadow wird durch den Verlag der Autoren, Frank­furt a.M. vertreten, ihre Über­setzungen liegen beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg. Ingeborg von Zadow schrieb „Finia will fort“ für das KiMuTH.

K. Sellschopp-Meister
Nomi Berkowits
Nomi Berkowits, Ausstattung

 

Nomi Berkowits studierte nach einer Schneider­lehre Kunst­geschichte und German­istik an der Uni­versität Heidel­berg, sowie jüdische Kunst, Literatur und Geschichte an der Hoch­schule für jüdische Studien, Heide­lberg. Ver­schiedene Engagements in freien Theater­gruppen, sowie wissen­schaft­liche Aus­einander­setzung mit Josef Albers und seinem Werk "Inter­action of Color". Sie ver­brachte mehrere Jahre in Boston, USA. Dort ver­tiefte sie ihre Studien zu Josef Albers und ver­öffentlichte Katalog­rezensionen.

Die Aus­stattung von „Finia will fort“ war ihre erste Zusammen­arbeit mit dem KiMuTH.

 

Leitbild

KinderMusikTheater-Projekte haben ein großes Potenzial das Selbst­wirk­sam­keits­er­leben von Kindern zu stärken. Durch die im­provi­sative Heran­gehens­weise erleben die Kinder, dass Kultur nicht nur das Rezi­pieren be­stehender Werke bedeutet, sondern dass sie selbst Eindrücke ihrer Lebens­welt in Kunst um­wandeln können. Dies ist gerade für Kinder mit Ent­wicklungs­ver­zöger­ungen, die sich aufgrund ihrer Diagnose und den damit ver­bundenen Förde­rprogrammen oft als defi­zitär empfinden eine große Chance.

Hinzu kommt, dass die Grund­ele­mente der impro­visa­tiven Her­an­gehens­weise von KiMuTH in den KiTa-, bzw. Schul­alltag inte­griert werden können. So kann die Sprach- und sozio-emotionale Ent­wicklung der Kinder indi­viduell und kreativ von den Päda­gogen unterstützt werden.

Welche Wirkung wollen wir damit erzielen?

Ziel ist es die posi­tive und anregende Energie der Kunst­form Musik­theater mit Bild­ungs­themen zu verbinden und so schon kleinen Kindern sowohl eine positive Haltung zum Lernen zu vermitteln, wie auch Anregungen zur Ent­wicklung eines kultur­ellen Empfindens zu geben. Dabei soll vor allem auch die Di­versi­tät in den Bildungs­einrich­tungen aufgenommen, gewert­schätzt und in den künst­lerischen Entstehungs­prozess mitein­bezogen werden.